Nachrichten

Gemeinsamer Pfarrbrief
Seit Langem war es der Wunsch vieler, im Dürrbachtal wieder einen Pfarrbrief zu haben. Dies ist nun gelungen! Zusammen mit den Gemeinden Veitshöchheims erscheint zukünftig dreimal im Jahr ein GEMEINSAMER PFARRBRIEF.
Damit Sie über Angebote, Termine und Entwicklungen im Raum gut informiert sind, hat das Pastoralteam mit den Pfarrsekretärinnen einen gemeinsamen Pfarrbrief gestaltet. Die erste Ausgabe ist nun erschienen und liegt in den Kirchen und an anderen wichtigen Knotenpunkten der Gemeinde zum Mitnehmen aus. Nehmen Sie sich gerne Exemplare mit und verteilen Sie diese großzügig an Interessierte. Wir freuen uns auf Vorschläge, was noch besser gestaltet werden könnte, nachdem die erste Ausgabe nun gedruckt ist. Dafür braucht es Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Autorinnen und Autoren, um ein lebendiges Medium der Kommunikation zu entwickeln.
Herzliche Einladung! Ich danke vor allem allen, die sich in der Erstellung viel Mühe gegeben und Zeit aufgewendet haben!
Hinweis: Den Pfarrbrief zum Herunterladen im PDF-Format finden Sie in unserem Download-Bereich.
Auszeichnung für Willibald Mauckner
Wann ist der Mann ein Mann"?
Diese Frage stellte Pfarrer Nowak den Gottesdienstbesuchern nach dem Festgottesdienst am 16. März.
Wenn er immer zu Stelle ist, wenn seine Hilfe gebraucht wird - so wie Willibald Mauckner.
Für seine 25 jährige Arbeit in der Kirchenverwaltung erhielt Willibald Mauckner eine Ehrenurkunde des Bischofs. Außerdem überreichte ihm Pfr. Nowak im Auftrag des Bischofs die Silberne Ehrennadel für besondere Verdienste um die Diözese Würzburg.
Text und Bild: Silvia Hodek
Abschied und Willkommen - Kirchenverwaltung St. Rochus und St. Sebastian
Beim traditionellen Sebastiani-Gottesdienst in Unterdürrbach wurden langjährige Mitglieder der Kirchenverwaltung verabschiedet. Pfarrer Christian Nowak dankte ihnen persönlich und auch im Namen der Pfarrei für ihr vielfältiges und zum Teil jahrzehntelanges Engagement. Kirchenpfleger Hans-Dieter Greulich wurde für 38 Jahre, Adelheid Dihsmaier für 30 Jahre und Werner Tranczinski für 18 Jahre ehrenamtliches Engagement in der Kirchenverwaltung mit der Ehrennadel des Bistums Würzburg ausgezeichnet. Pfarrer Nowak überreichte Ehrennadel und Urkunde des Bistums zusammen mit einem kleinen Präsent Pfarrei. Er bedankte sich ebenfalls bei Uwe Kömpel für 6 Jahre und Peter Schuhmann für 6 Jahre aktives Mitarbeit.
Pfarrer Nowak drückte seine große Dankbarkeit dafür aus, dass sich alle Mitglieder der Kirchenverwaltung mit Verstand, Herz und Hand für die Belange in und um die Kirche eingesetzt haben. Die anwesenden Gottesdienstbesucher bedankten sich mit einem lang anhaltenden Applaus.
Besonders erfreulich ist, dass nun eine neue Ära mit der neu gewählten Kirchenverwaltung beginnen kann. Lukas Brand, Lukas Worschech und Stefan Hemm wurden nach dem Festgottesdienst beim Empfang der Gemeinde vorgestellt und von Pfarrer Nowak herzlich begrüßt. Mit einem Glas Sekt wurde auf eine gute Zusammenarbeit angestoßen.
TEXT: Martina Zentgraf, Gemeindereferentin
Fotos: Walter Bötsch
Patrozinium in Unterdürrbach - Was sagen uns Heilige wie St. Sebastian?
Kurze Zusammenfassung - Predigt Pfr. Christian Nowak - 19.01.2025
St. Sebastian und St. Rochus in Unterdürrbach
- Was sagen uns Heilige wie St. Sebastian - Was bringen sie uns?
Sie SAGEN uns - Sie BRINGEN uns - WEIL GOTT IST - d.h. weil er existiert und sich nicht erledigt hat.
- Menschen haben diesen Gott, so real, so nahe, so wirklich erfahren, dass sie in einer existenziellen Situation ihres Lebens plötzlich vor der Entscheidung standen, ob ihr Glabe wahr ist und sie ihn selbst für wahr halten - In Kauf nehmend, dass davon ihr Leben oder ihr Tod abhängt.
- Heilige wie St. Sebastian, erinnern uns immer wieder daran, dass wir einen Gott feiern, der so wirklich wie das Leben ist! Wir feiern Sebastian, weil er uns hilft immer wieder die Frage nach Gott neu zu stellen und zu beantworten - durch sein Leben und sein Sterben. Seine Botschaft überschreitet Raum und Zeit und ist auch heute tragfähig.
- St. Sebastians Geschenk an uns alle ist sein Zeugnis: GOTT IST! Dies war für ihn so sehr Realität, dass er um der Überzeug seines Glaubens willen bereit war, in den Tod zu gehen. Der Hl. Sebastian ist derjenige, der die Frage nach Gott nicht nur in Unterdürrbach sondern vor allen im Herzen und Leben von uns allen wachhalten will. - Deshalb ist er unser Schutzpatron.
Pfr. Christian nowak
Erhebt Eure Stimme - Sternsingen für Kinderrechte
Unterdürrbach. Erhebt Eure Stimme - Sternsingen für Kinderrechte! In Kenia und Kolumbien und weltweit“, hieß das Leitwort der diesjährigen, bundesweiten Aktion Dreikönigssingen, und 15 kleine und große Sternsinger der katholischen Pfarrgemeinde St. Rochus und St. Sebastian, sowie der evangelischen Immanuelgemeinde stellten dies eindrucksvoll unter Beweis.
Der ökumenische Aussendungsgottesdienst der Sternsinger, wurde vom evangelische Diakon Timo Richter und Gemeindereferentin Martina Zentgraf vorbereitet und gemeinsam mit allen anwesenden Sternsingern und Gottesdienstbesuchern gefeiert. Die festliche musikalische Gestaltung des Gottesdienstes lag in den erfahren Händen von Organistin Annika Drexlmaier.
Im Anschluss an den ökumenischen Gottesdienst waren die Sternsinger von 10:00 - 16:00 Uhr, als Heilige Drei Könige in den Straßen von Unterdürrbach unterwegs, Sie brachten den Menschen den Segen „Christus segne dieses Haus“ und sammelten für Not leidende Kinder in aller Welt. Das Ergebnis der Sternsingeraktion 2025 kann sich sehen lassen! Insgesamt kamen über 3020 Euro zusammen. Es ist bewundernswert, mit welchen Engagement sich die Sternsinger für Kinder in Not einsetzen. Das Organisationsteam unter der Leitung von Alexandra Stumpf freut sich sehr über die gelunge Aktion und bedankt sich ganz herzlich bei allen Unterstützer und Helfern, die diesen Tag ermöglicht haben.
Martina Zentgraf
Gemeindereferentin
Sternsinger Oberdürrbach
"Erhebt euere Stimme" - war das Motto der diesjährigen Sternsingeraktion.
Zwei Gruppen mit großen und kleinen "Königen" zogen durch Oberdürrbach.
Am Dorfplatz trafen sich beide Gruppen zum Abschluss und erfreuten die Besucher mit ihren Liedern.
Die freiwillige Feuerwehr Oberdürrbach bot Glühwein, Punsch und Gebäck an.
Die gesammelten Spenden ( über €2000) werden für Kinderhilfsprojekte in Kenia und Kolumbien verwendet.
Die Freiwillige Feuerwehr Oberdürrbach steuerte die Hälfte ihrer erhaltenen Spenden noch zusätzlich zu diesem Betrag bei.
Text/Bild: Silvia Hodek
Nikolausfeier des Seniorenkreises Oberdürrbach
"Einen Nikolausabend wie früher" wünschten sich drei Freundinnen und und bestellten beim Studentendienst einen Nikolaus.
Es kam - ein Weihnachtsmann - dem die Freundinnen erst mal seine " Aufgaben" erklären mussten.
Nach dem Nikolausspiel verteilte der " echte Nikolaus" Süßigkeiten an die Besucher.
von links - Gabi Schiffer, Monika Heyn, Silvia Hodek, Mechtild Keller, Gudrun Hoyer, Hildegard Böhm.
Bild/Text: Silvia Hodek
Adventsfenster Oberdürrbach 2024
Zum " Adventsfenster" lud die Pfarrgemeinde am 1. Advent in die Pfarrkirche
St. Josef (alt) ein.
Musikalisch wurde das "Adventsfenster" gestaltet vom Projektchor, der
Bläsergruppe St. Josef ( beide unter der Leitung von Christine Böhm) und
der Flötistin Christiane Ruß. Adventliche Texte trugen Rosi Mahlein und
Silvia Hodek vor.
Zum Ausklang gab es Punsch auf dem Kirchenvorplatz.
Bild/Text: Silvia Hodek
Zur Zukunft unseres Pfarrhauses in Unterdürrbach
„Wie geht es weiter mit dem Pfarrhaus in Unterdürrbach?“
- das haben Sie sich vielleicht schon gefragt, nachdem Pfarrvikar Wolfgang Senzel im August 2024
ausgezogen ist. Darüber möchte ich Sie gerne informieren.
Bereits nach dem Weggang von Pfarrer Sebastian Herbert hatte die Diözese
Würzburg im Zuge der „Kategorisierung der Gebäude“ festgelegt, dass das
Pfarrhaus in Unterdürrbach künftig nicht mehr als Dienstsitz des Pfarrers geführt
wird. Gott sei Dank wohnte Pfarrvikar Wolfgang Senzel als Mitarbeiter seit Ende
2020 bis zum Eintritt in den Ruhestand noch im Haus. Nach seinem Weggang
stellt sich nun natürlich die Frage nach der Zukunft des Gebäudes.
Zunächst etwas ganz Grundsätzliches: Das Pfarrhaus wurde nicht und wird nicht
verkauft, sondern bleibt im Eigentum der Kirchenstiftung Unterdürrbach.
Allerdings wird in Zukunft auch kein Priester bzw. eine Seelsorgerin oder
Seelsorger dort mehr wohnen. Das ist ein trauriger Einschnitt, der sicher
zunächst weh tut. Die Präsenz der hauptamtlichen Seelsorger wird dadurch
nicht leiden - dafür stehe ich mit meinem Team in Seelsorge und Verwaltung.
Um das Haus weiterhin gut zu nutzen, konnten wir folgende positive Lösung
entwickeln, die ich Ihnen nun vorstellen möchte:
Ab September 2025 mietet die Caritas-Don Bosco gGmbH das Pfarrhaus zum
Zweck der Förderung Jugendlicher in Ausbildung. Dazu bezieht eine fünfköpfige
Gruppe junger Menschen, die in Gadheim ihre berufliche Ausbildung
durchlaufen, das Haus. Diese werden rund um die Uhr von einem
Sozialpädagogen begleitet.
Damit bleibt das Haus nicht nur im Eigentum der Kirchenstiftung, sondern
dient weiterhin einem christlichen Zweck. Mieter wird sogar ein kirchliches Werk
sein, nämlich Caritas-Don Bosco, die auch die ortsübliche Miete zahlen, was
unserer Kirchenstiftung zu 100 % zugute kommen wird.
Somit ist das Haus einem kirchlich-caritativen Zweck zugeführt, was natürlich
bedeutet, dass man es den neuen Gegebenheiten auch baulich etwas anpassen
muss. Die Kosten hierfür übernimmt Caritas-Don Bosco und renoviert mit den
hauseigenen Gewerken.
Das zieht zwei Folgen nach sich:
1. Die Auflösung der Bücherei und
2. die Verlegung des Pfarrbüros in den Bereich des Pfarrheimes.
Zu 1.: Im Moment werden Bücher und Spiele anderen katholischen Büchereien
angeboten und weitergegeben. Restliche Bestände werden z. B. bei einem
Flohmarkt bei der Aktion Winterzauber (Sa., 14.12.) zum Verkauf angeboten.
An dieser Stelle möchte ich vor allem Frau Adelheid Dihsmaier für ihre
jahrelange und höchst engagierte Arbeit danken und ihr Lob und Anerkennung
für ihre geleistete Arbeit aussprechen.
Zu 2.: Das Pfarrbüro bleibt erhalten und zieht in das Pfarrheim um. Dort findet
es seinen neuen Ort in der ehemaligen Marienkapelle im Vorraum der Sakristei.
Die kirchlichen Vorschriften für sakrale Räume (ohne Altar, Tabernakel, Ambo)
lassen diese Änderung zu, da es sich weiterhin um einen Raum der Begegnung
von „Gott und Mensch“ sowie von „Mensch und Mensch“ handeln wird.
Das bedeutet konkret, dass dieser Raum so hergerichtet wird, dass er weiterhin
sowohl für das Sakrament der Versöhnung (Beichte) oder Seelsorge-
gespräche genutzt werden kann, als auch für die Begegnung mit unserer
Pfarrsekretärin, Frau Carmen Baumeister, die dort weiterhin für Sie da sein wird.
Obwohl die Verwaltung unserer fünf Gemeinden ohnehin hauptsächlich
im Verwaltungssitz in Veitshöchheim stattfindet, bleibt so das Pfarrbüro
in Unterdürrbach als Kontaktbüro erhalten.
Beim Winterzauber (Samstag, 14.12.) wird Caritas-Don Bosco auch einen
Informationsstand anbieten, damit Sie die Arbeit dieser Institution besser
kennenlernen können.
Wir sind seitens der Kirchenverwaltung, des Seelsorgeteams und auch der
Gemeinde sehr froh über diese Lösung, die Ihnen sicher auch gefallen wird
und zum Wohl von jungen Menschen und der finanziellen Lage der
Kirchenstiftung dient.
Wir sagen deshalb Caritas-Don Bosco HERZLICH WILLKOMMEN und freuen uns
auf diese neue kirchliche und caritative Kooperation.
Es grüßt Sie herzlich,
Ihr Pfarrer Christian Nowak
mit dem gesamten Team aus Seelsorge und Verwaltung sowie den Gremien
Bewegende Gedenkfeier für Sternenkinder
Einen geliebten Menschen loslassen zu müssen ist das wohl Schwierigste, was einem aufgetragen werden kann. Erst recht, wenn es das eigene Kind ist. Dieses Jahr wurde am 15. Oktober in der Kuratie-Kirche in Veitshöchheim zum erste Mal eine Gedenkfeier für Sternenkinder und verstorbene Kinder gefeiert.
Ein Sternenkind ist ein Kind, das nur kurz leben durfte, das während der Schwangerschaft, der Geburt oder im ersten Lebensjahr von uns gegangen ist. Es wurde auch an alle Kinder gedacht, die im Kindesalter oder später verstorben sind. Zahlreiche Eltern, Geschwister und Großeltern kamen zusammen, um gemeinsam ihrer "Sternchen" und Kinder zu gedenken.
Alle Betroffenen haben ihre persönliche Geschichte und so war diese Gedenkfeier ein geschützter Raum, wo sich alle ernst genommen und geborgen fühlen konnten. Pfarrer Christian Nowak hielt eine bewegende Ansprache, in der er daran erinnerte, dass in unserem Schmerz immer auch die Liebe wirkt und wir so auch in unserer Trauer Hoffnung und Liebe entdecken können. Ein jedes Kind ist bei Gott aufgehoben, ja sogar in seine Hand eingeschrieben. Alle Besucher der Feier waren eingeladen goldene Sterne mit Namen oder Datum zu versehen, um daran zu erinnern, dass die Kinder präsent sind und in unserem Leben leuchten, wie Sterne am dunklen Firmament.
Am Ende der Gedenkfeier bestand die Möglichkeit, eine Kerze zu entzünden und als Andenken einen sternförmigen Halbedelstein mitzunehmen, der mit einem Mut machenden Wort des Propheten Jesaja versehen war.
Wir betroffene Eltern sind sehr dankbar, dass sich Pfarrer Christian Nowak gemeinsam mit Gemeindereferentin Martina Zentgraf, sowie Ehe- und Familienseelsorgerin Yvonne Faatz, diesem emotionalen Thema angenommen haben. Zusammen bereiteten sie, mit Andrea Warrings-Kraus, die als betroffene Mutter dieses „Tabuthema“ brechen möchte, und Luise Klembt, die mit wunderschönem Layout und Design, der Feier einen würdevollen Rahmen gegeben hat, die Gedenkfeier vor. Der wunderschön vorbereitete Pfarrsaal lud im Anschluss zum Austausch und Begegnung ein. Besonderer Dank geht an Ivonne Wagner und Karolin Kuhn für die liebevolle Dekoration des Pfarrsaals und der Kirche.
Vorbereitung Kommuion 2025
Alle Kinder, die im September in die dritte Klasse kommen, sind eingeladen, sich auf das Fest der Ersten Heiligen Kommunion vorzubereiten.
Mit einem Startgottesdienst, Weggottesdiensten und weiteren Aktionen sollen sie erleben können, was es bedeutet, zur Gemeinschaft der Kirche zu gehören und die Freundschaft mit Jesus zu vertiefen.
Die geplanten Termine für den Weißen Sonntag sind am
Sonntag, 04. Mai 2025 in St. Vitus Veitshöchheim
Sonntag, 11. Mai 2025 in der Kuratie Hlst. Dreifaltigkeit Veitshöchheim
Sonntag, 18. Mai 2025 im Dürrbachtal
Zu Beginn des neuen Schuljahrs wurden alle Kinder, die im Dürrbachtal den katholischen Religionsunterricht in der dritten Klasse besuchen, angeschrieben.
Der erste Elternabend mit Gelegenheit zur Information und zum Austausch findet statt für das Dürrbachtal am
Mittwoch, 6. November 2024 um 19:30 Uhr im Pfarrheim Unterdürrbach
Die Kinder treffen sich das erste Mal wahlweise am
Freitag, 15. November 2024 von 15-17 Uhr (Dürrbachtal)
Falls Sie Familien kennen, die noch nicht angeschrieben wurden, die sich aber für die Vorbereitung auf die Erste Heilige Kommunion interessieren,
dann sprechen Sie diese bitte an oder wenden sich ans Pfarrbüro.
Kontakt:
Pfr. Christian Nowak, 0931 92150,
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!,
Pastoralreferentin Lisa Fischer, 0931 92150,
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Herzlichen Dank und viele Grüße,
Lisa Fischer
Pfarrvikar Wolfgang Senzel in den Ruhestand verabschiedet
Ein Seelsorger für die Menschen
Oberdürrbach, am 07.07.2024. Pfarrvikar Wolfgang Senzel wurde beim Pfarrfest in Oberdürrbach herzlich verabschiedet, nachdem er sich über vier Jahre mit Engagement in den Gemeinden des Dürrbachtals und Veitshöchheims eingesetzt hatte. Der Festgottesdienst, begleitet von dem Projektchor unter der Leitung von Fr. C. Böhm und den Bläsern St. Josef, war ein bewegender Abschiedsmoment für Pfr. Senzel.
Pfarrer Nowak würdigte die Leistungen des scheidenden Pfarrvikars, während das gesamte Seelsorgeteam anwesend war.Pfr. Senzel verabschiedete sich von der Gemeinde mit einer chassidischen Erzählung, die davon handelt, dass Menschen einen Rat erhalten, wenn man ihnen zuhört und in Frieden mit einem Segen entlässt.
Gemeindeteammitglied Hermann Nickel hob in seiner Würdigung besonders hervor, wie Pfarrvikar Senzel trotz der Herausforderungen der Coronakrise stets nah bei den Menschen war. Angefangen zu arbeiten in einer Zeit geprägt von Isolation und Distanz, zeigte sich Senzel als jemand, der sich den Menschen zugewandt hat, sei es bei Faschingsfeiern, Hochzeiten oder Taufen. Er scheute nicht davor zurück, sich auch den Problemen der Kirche anzunehmen und an einer neuen Seelsorgearbeit mitzuwirken. Weiter betonte Hermann Nickel die Bedeutung von Pfarrvikar Senzels Wirken im Dürrbachtal. Er beschrieb ihn als einen Seelsorger, der mitten im Leben stand und sich um das Miteinander bemühte. Senzel engagierte sich nicht nur für die Gemeindemitglieder, sondern auch für Migranten im Tal, indem er unmittelbar und direkt half. Sein menschennahes und einfühlsames Handeln prägten sein Wirken im Dürrbachtal und Veitshöchheim. Auch Diakon Timo Richter von der evangelischen Kirche St. Johannis betonte die gute und unverkrampfte Zusammenarbeit der Kirchen im Dürrbachtal und mit Pfr. Senzel.
Der stellvertretende Dekan, Pfr. Leineweber, verlas am Ende des Festgottesdienstes die Dankesurkunde von Bischof Franz, verbunden mit dem Dank des Bistums für die 40 jährige Arbeit als Seelsorger im Bistum Würzburg.
Die Gemeinden des Dürrbachtals und Veitshöchheims bedankten sich herzlich bei Pfarrvikar Wolfgang Senzel für seine wertvolle Arbeit und wünschten ihm alles Gute für seinen Ruhestand.
von links nach rechts
ev. Diakon Timo Richter, Pastoralreferentin Lisa Fischer, Oberstudienrat Achim Wenzel, Pfarrvikar Wolfgang Senzel, Pfarrer Christian Nowak, Gemeindereferentin Martina Zentgraf, Diakon Rudolf Haas, stellvertretender Dekan Dr. Matthias Leineweber, Ministranten aus dem Dürrbachtal und Veitshöchheim
Gemeindereferentin Martina Zentgraf
Bilder: Silvia Hodek